Arthrose des Schultergelenks

Die Arthrose des Schultergelenks (Omarthrose) geht mit typischen Veränderungen im Röntgenbild einher. Im fortgeschrittenen Stadium beklagen die Patienten einen zunehmenden Nacht- und Ruheschmerz und sind meist dauerhaft auf eine Schmerzmittel-einnahme angewiesen. Die Beweglichkeit verschlechtert sich zunehmend, und die Patienten bemerken reibende und knirschende Phänomene beim Bewegen des Armes (Crepitatio).

Ist die subjektive Lebensqualität relevant eingeschränkt, wird ein endoprothetischer Gelenk-

ersatz der Schulter mit gutem Erfolg und relativ kurzer Rekonvaleszenz von ca. 2 Monaten durchgeführt.


Hierzu steht eine Vielzahl von Prothesenmodellen zur Verfügung. Zur individuellen Auswahl des passenden Implantats ist eine akkurate Vorbereitung mit Durchführung einer MRT und CT zur Beurteilung von Rotatorenmanschette und Pfanne unerlässlich. Grundsätzlich wird eine möglichst knochensparende Versorgung gewählt, um den Austausch der Prothese, der meist nach ca. 10-15 Jahren erforderlich wird,  zu erleichtern.

Versorgungsbeispiel schaftfreie anatomische Schulterprothese