Die Arthrose des Schultergelenks (Omarthrose) ist deutlich seltener zu beobachten als die Hüft- und Kniearthrose. Während in der Mehrzahl der Fälle kein auslösender Faktor identifiziert wird, kann die Omarthrose seltener auch in der Folge eines Unfalls, einer rheumatischen Erkrankung, einer medikamenten-induzierten Durchblutungsstörung oder eines Verlustes der Rotatorenmanschette entstehen.
Ist die subjektive Lebensqualität relevant eingeschränkt, kann Ihnen ein endoprothetischer Gelenkersatz angeboten werden. Anders als an der Hüfte sollte die Entscheidung zum Gelenkersatz allerdings nicht zu lange hinaus gezögert werden, da es mit Fortschreiten der Arthrose-Erkrankung bisweilen zu einem Abbau des Pfannenknochens bzw. einem Verlust der Rotatorenmanschette kommt, aufgrund dessen die Versorgung mit einer Standardprothese nicht mehr möglich ist.
Insgesamt hat sich der Gelenkersatz an der Schulter in den vergangenen Jahren jedoch enorm entwickelt, sodass für fast jedes Problem eine Lösung gefunden werden kann. Grundsätzlich wird eine knochensparende Versorgung mit kleinen Prothesen angestrebt, wobei die Wahl des Implantates wesentlich von Alter und Anspruch des Patienten sowie vom Zustand des Pfannenknochens und der Rotatorenmanschette abhängt.
Standorte der Schulterpraxis Prof. Dr. Briem
Orthopädie Zentrum Eppendorf
Asklepios MVZ Altona
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